23 August, 2015

[ALBUM REVIEW] Frittenbude - Küken des Orion (auch auf deutsch)

Deutsch Version unten.

If there's one band out there that regularly makes me question my indie loyalty it is Germany's Frittenbude.
August 21st saw the release of their fourth album - with legendary Hamburg label Audiolith.
"Küken des Orion" combines a wide range of sounds and styles to create an energetic rhythm punctuated by thoughtful calmer moments.
I especially like the fact that "Küken des Orion" takes off where Frittenbude left their fans with their last album "Delfinarium". While their old albums featured quite aggressive electronic rave beats their recent work has opted for more melodic audio patterns with a whole range of experimental sounds being used. This change in style has left the band unable to perform as a trio leading to them being joined by two additional musicians for live shows. 


The combination of the album's tracks is as wide ranging as the individual songs. Songs urging the listener to rave and party feature alongside tracks full of lyrical references to problems in society. Unfortunately for non-German-speaking listeners Frittenbude's lyrics are one reason for their immense popularity. "Küken des Orion" at times sends motivating, powerful shocks through one's body before songs like "Padmé" transport the listener to the calmest place their mind could wander to (especially at night).

"Es ist wie es ist und wie es ist ist es richtig", singer Johannes Rögner claims. Alles an eurem Album ist so unglaublich richtig, Frittenbude.

Benjamin wrote this review just after exploring Tokyo's Shibuya district at night for HØWL London's new travel blog "wander.wønder"




Wenn es eine Band da draußen gibt, die mich regelmäßig an meiner Indie-Loyalität zweifeln lässt, dann sind das die bayerischen Wahl-Berliner Frittenbude. 
Verständlicherweise war der Hype und die Aufregung bezüglich ihres vierten Albums "Küken des Orion" (bei Audiolith) extrem hoch. 

"Küken des Orion" kombiniert eine breite Auswahl an Klängen und Musikstilen, um einen durchgängigen,  vorantreibenden Puls zu erschaffen, der lediglich durch einzelne stille, nachdenkliche Momente unterbrochen wird. 

Die neue Platte holt Fans da ab, wo das Vorgängeralbum "Delfinarium" sie abgesetzt hat: obwohl die alten Frittenbude Rave-Beats auf einzelnen Tracks ein Wiederaufleben feiern können, dominiert der neue melodischere Klang, der perfekt zu der Vielfalt an experimentellen Klängen passt, die den Weg in das neue Album gefunden haben. 
Eben diese audio Vielfalt hat dazu geführt, dass Frittenbude sich für ihre Liveshows Verstärkung geholt haben - als Trio wäre die neue Musik nicht mehr spielbar. 

Die Zusammensetzung des Albums aus den einzelnen Songs ist so verspult und durchmischt wie die einzelnen Tracks selber. Neben Aufforderungen zum Raven und Feiern kommen auch gesellschaftskritische Aussprüche zu Wort, um die/den Hörer*in daran zu erinnern, dass eine Band, die bei Audiolith unter Vertrag steht, sicher nicht apolitisch ist.  
"Küken des Orion" ist die Art Platte, die neben Gänsehaut- und motivierenden Heiß-Kalt-Gefühl-Momenten die Seele mit Tracks wie "Padmé" auf Wanderung schickt (vor allem Nachts!)        


"Es ist wie es ist und wie es ist ist es richtig", erzählt uns Sängern Johannes Rögner . Alles an eurem Album ist so unglaublich richtig, Frittenbude. 


Benjamin hat diese Review nach nächtlichen Entdeckungstouren durch Tokio-Shibuya geschrieben und festgestellt, dass "Küken des Orion" dabei der perfekte Begleiter war. 
Mehr dazu findet ihr bald bei HØWL Londons neuem Reiseblog "wander.wønder"